Portale und Toreinfassungen

 

Als Portal bezeichnet man den durch architektonische Gliederung oder plastischen Schmuck hervorgehobenen Eingang von Tempeln, Kirchen, Palästen, Bürgerhäusern, Tunneln, Rathäusern und anderen Bauwerken.

Die antiken griechischen und römischen Tempel haben meist einfache rechtwinklige Portale, denen eine Säulenportikus vorgelagert ist. Im Mittelalter setzte sich als Kircheneingang das Rundbogenportal durch, das sich in der Romanik zum beidseitig von Säulen begleiteten Stufenportal entwickelte. In dieser Zeit entstanden die ersten Skulpturenportale. Das Bogenfeld über dem waagerechten oberen Türsturz bot Raum für figürliche Darstellungen. Das Portal wird auch in der Profanarchitektur der Schlösser und Paläste zum repräsentativen Eingang aufgewertet. Der Aufbau der Fassade und die Treppenanlagen führen auf das Portal hin. Die postmoderne Architektur führt die Inszenierung des Ein- und Ausgangs durch auffällige Bauelemente wieder ein und greift dafür teils auf historische Vorbilder zurück.

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